2016-06 Hoba-Meteorit und Otjikoto Lake

Reisedatum: 
05.06.2016

Nach zwei Nächten auf der Wesrand Farm sind wir am Samstag vom Campingplatz an eine Wasserstelle auf der Farm gefahren, und haben dort übernachtet. So konnten wir abends und nachts noch Tiere beobachten, die zum Trinken kamen. Um ca. 2:00 Uhr kam eine große Herde Oryx an die Wasserstelle, die mit ihrem grauen Fell bei Mondlicht etwas gespenstisch aussahen. Morgens wurden wir vom Heulen eines Schakals geweckt, der sich wohl durch den KAT gestört fühlte.

Nach dem Frühstück fuhren wir zum Spar nach Otjiwarongo, haben den Kühlschrank aufgefüllt und Geld abgehoben. Auf der B1 ging es nach Otavi, dann auf der B8 Richtung Grootfontein. Die Gegend ab Otavi untercheidet sich deutlich von der bisherigen Landschaft, hier wird viel Ackerbau betrieben, man sieht Wiesen und Felder, statt Sand und Akazien.

Etwa 20 Kilometer westlich von Grootfontein liegt der Hoba-Meteorit, er ist der bislang größte auf der Erde gefundene Meteorit. Er befindet sich auf dem Gelände der „Hoba“-Farm in den Otavibergen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hoba_(Meteorit)

Wir waren die einzigen Besucher dort, im Prinzip ist es ein Parkplatz, ein kleiner Shop und der Meteorit. Die Bäume dort haben kleine Tafeln mit Nummern, und am Eingang hängt eine große Tafel mit einer Beschreibung der Bäume. Respekt an den, der sich die Nummern so lange merken kann.

Nach dem Mittagessen ging es an Tsumeb vorbei weiter zum Otjikoto Lake, einem von zwei Seen in Namibia, die immer mit Wasser gefüllt sind. Der Karstsee ist ca. 76 m tief und diente der deutschen Schutztruppe dazu, ihre Waffen zu versenken, so daß sie der Gegner nicht bekam.

Da wir zeitlich sehr früh dran waren (der See war nicht wirklich interessant), fuhren wir direkt in den Etosha Park. Am Eingang wurde das Fahrzeug nach mitgeführtem Fleisch durchsucht, da man neuerdings kein Fleisch mit in den Park nehmen darf (was ich aber nicht glaube, denn zahlreiche Südafrikaner hatten Fleisch dabei). Die Dame, die gerade so durch die Eingangstür gepasst hat, wollte den Kühlschrank sehen, und war zufrieden, als sie kein Fleisch gefunden hat. Nach dem Gefrierschrank, der direkt neben dem Kühlschrank steht, und der mit Fleisch vollgepackt war, hat sie nicht gefragt :-) Sie wollte zudem noch ihren Job aufgeben und mit uns mitfahren ...

Nach Registrierung des Fahrzeugs fuhren wir zum Nakutoni Camp, haben einen Campplatz gebucht, uns eingerichtet und haben dann das Camp erkundet. Am Wasserloch war eine Stunde lang nichts los, das Camp hat uns auch nicht so gefallen, es wird viel umgebaut und man konnte an das zweite Wasserloch nicht ran. Als wir vom Wasserloch zurückkamen, war unser Fahrzeug von Zelten einer Overlander-Bus-Gruppe umringt. Da die aber noch früher losfahren als wir, sind wir am nächsten Morgen ohne plattgedrückte Zelte losgekommen.

Track & Höhenprofil: 

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